Cannabis essen, darauf sollte man achten!

 

Cannabis Essen ist neben dem Rauchen und Vaporisieren eine effektive M√∂glichkeit die enthaltenen Wirkstoffe zu sich zu nehmen.¬†¬†F√ľr viele Patienten kommt jedoch das Rauchen von Cannabis nicht in Frage. Dies kann bedingt durch eine Krankeit der oberen Atemwege (Asthma bronchiale) oder √Ąhnlichem sein. Aber auch ohne Krankheitsgeschichte kann Cannabisrauch sch√§dlich f√ľr die Lunge sein. Ist nun das Essen von Cannabis ges√ľnder bzw. effektiver? Und¬†wie genau wird gegessenes Cannabis aufgenommen und was muss beachtet werden? Das und mehr erfahren sie in folgendem Guide.

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Inhaltsverzeichnis

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Welche Auswirkungen hat gegessenes Cannabis?

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Wie kann man Cannabis essen?

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Risiken beim Essen von Cannabis

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Literaturverzeichnis

Welche Auswirkungen hat gegessenes Cannabis?

Zusammenfassung

Gegessenes Cannabis hat auf Grund der Magens√§ure und des First-Pass-Effekts eine niedrigere Bioverf√ľgbarkeit als inhalierte Varianten (ca. 5-20%)

Der First-Pass-Effekt beschreibt die primäre Verstoffwechselung in der Leber bevor die aktiven Metaboliten im Körper eine Wirkung auslösen können

Auf Grund der längeren Darmpassage und des First-Pass-Effekts kommt es zudem zu einem verzögerten Wirkbeginn (ca. 30 Minuten bis 3 Stunden)

Gewisse Faktoren wie Mageninhalt oder Stoffwechselrate der einzelnen Person spielen f√ľr den Wirkbeginn ebenfalls eine Rolle

Spitzenkonzentrationen sind meist nach 1-2 Stunden manchmal auch erst in 8 Stunden erreicht

Durch Umgehung s√§mtlicher durch Verbrennungsreaktionen entstehenden Schadstoffe von Cannabis, zeichnen sich „Edibles“ als besonders Schadstoffarm aus

Wie nimmt der Körper gegessenes Cannabis auf?

Einerseits entstehen bei der Verarbeitung von Cannabis zu Essen¬†keine sch√§dlichen Nebenprodukte.[5] Somit werden die negativen Auswirkungen umgangen, die sonst durch das Rauchen von Cannabis entstehen w√ľrden. Andererseits gelangen die Wirkstoffe nicht mehr √ľber die Lunge, sondern √ľber die Darmschleimhaut ins Blut. Im Vergleich zur Inhalation hat oral konsumiertes Cannabis deswegen eine geringere¬†Bioverf√ľgbarkeit (5-20%).¬†Der Grund daf√ľr ist der¬†chemische Abbau in der Magens√§ure und der sog. First-Pass-Effekt.¬†Dieser Effekt beschreibt schlichtweg den durch die Leber verursachten prim√§ren Abbau der Cannabinoide.[6] Erst nach dem die Cannabinoide durch die Leber bef√∂rdert wurden, k√∂nnen sie aktiv im K√∂rper wirken. Genaueres √ľber die Verstoffwechselung von Cannabis finden Sie unter „Schadet Cannabis der Lunge?“.

Darstellung des Magen-Darm-Trakts, First-Pass-Effekt, anatomische Zeichnung

Darstellung des First-Pass-Effekts

Wirkdauer von Cannabis

Au√üerdem kommt es¬†nach Einnahme von Cannabis auf Grund der langen Darmpassage¬†zu einem verz√∂gerten Einsetzen der psychoaktiven Wirkungen, die zwischen 30 Minuten und 3 Stunden dauern k√∂nnen. Prinzipiell ist der Beginn der Wirkung von Person zu Person unterschiedlich und h√§ngt von vielen Faktoren ab. So kann einerseits der Mageninhalt oder anderseits auch die Stoffwechselgeschwindigkeit der einzelnen Person den Wirkbeginn verz√∂gern oder verfr√ľhen. Die Spitzenkonzentration tritt typischerweise innerhalb von 1 bis 2 Stunden ein, kann aber bis zu 8 Stunden nach oraler Einnahme dauern.[6] Ein leerer Magendarmtrakt verarbeitet zum Beispiel die Nahrung schneller als ein ges√§ttigter.

Vorteile und Nachteile 

Trotz dieser Fakten beschreiben viele Konsumenten, die Wirkung von essbaren Cannabisprodukten als potenter als herk√∂mmliche Administrationswege. Dies erkl√§ren wir uns auf Grund der h√∂heren Mengen des beigemengten THC-haltigen Cannabis. Die Dosierung stellt sich hierbei als schwieriger heraus und so kann leicht eine Fehldosierung auftreten, die anschlie√üend von den Konsumenten als besonders Potent wahrgenommen wird. Vorteilhaft ist jedoch das durch die¬†orale Aufnahme s√§mtliche negativen Eigenschaften des Rauchens umgangen werden, d. h. keine giftigen R√ľckst√§nde wie Karzinogene (krebserregende Stoffe),¬†kein¬†sch√§dliches Kohlenstoffmonoxid und¬†keine Ablagerungen von Teer in der Lunge.[5] Weitere m√∂gliche Schadstoffe, die durch das Rauchen von Cannabis entstehen, finden Sie ebenfalls unter „Schadet Cannabis der Lunge?“.¬†Da kann nicht einmal ein Vaporizer mithalten.

Wie kann man Cannabis essen?

Zusammenfassung

Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide liegen nat√ľrlich in ihrer inaktiven sauren Form vor und m√ľssen erst durch die sog. Decarboxylierung f√ľr den K√∂rper nutzbar gemacht werden

Decarboxylierung ist ein nat√ľrlicher Vorgang der durch das Altern der Pflanze, Hitze und Licht entsteht

Verschiedene Verfahren sind hierbei m√∂glich, wobei zumeist Alkohol oder ein √Ėl als Tr√§germittel verwendet wird

Hierbei werden die Bestandteile meistens auf Temperaturen zwischen 100¬į-120¬įC erhitzt

Anschlie√üend werden die Endstoffe optimalerweise bei 5¬įC gelagert, um eine dauerhaft hohe Konzentration der Wirkstoffe zu gew√§hrleisten

Was ist Decarboxylierung?

Beim Essen von unbearbeitetem Cannabis, passiert in der Regel nichts, da die Cannabinoide in ihrer¬†sauren und inaktiven Formen vorliegen (Bsp: THCA und CBDA).¬†Diese Verbindungen sind inaktiv und f√ľr den K√∂rper nicht verwertbar. Gel√∂st in Fett und weiterverarbeitet hingegen haben essbare Cannabisprodukte sogar eine l√§ngere Wirkdauer als inhalierte Produkte.

Darstellung einer Butter auf Keramikgeschirr

Butter kann ebenfalls als Trägermittel verwendet werden

 

¬†Der Effekt setzt bei der oralen Aufnahme aber erst zeitverz√∂gert ein. Wichtig hierbei ist, dass die Wirkstoffe zuerst umgewandelt werden m√ľssen, damit diese mit dem k√∂rpereigenen Cannabinoidrezeptoren interagieren k√∂nnen. Diesen Vorgang bezeichnet man als ‚ÄěDecarboxylierung‚Äú und ist ein nat√ľrlicher Vorgang der bei zunehmendem Alter der Pflanze passiert. Dieser kann zus√§tzlich durch Licht oder Hitze beschleunigt werden. Dies macht man sich bei dem weiter unten aufgef√ľhrten Verfahren zu Nutze.[1]¬†

Methoden der Decaboxylierung

Damit die Wirkung nicht verloren geht, werden die Stoffe meistens an √Ėle gebunden. Mit Hilfe der¬†Alkohol- und Fettl√∂slichkeit k√∂nnen nun Cannabinoide aus dem Pflanzenmaterial extrahiert werden. Daf√ľr bietet Oliven√∂l die Grundlage f√ľr die meisten medizinischen Cannabisprodukte, wie CBD-√Ėle. Auch Kokos√∂l oder Butter kann unter anderem bei Geb√§cken oder √Ąhnlichem verwendet werden. F√ľr die industrielle bzw. pharmazeutische Decarboxylierung hat sich die sog. „microwave extraction“ als die effizienteste und qualitativste Methode erwiesen. Hierbei wird geh√§ckseltes Cannabis mit Alkohol versetzt und unter st√§ndigem R√ľhren in einer Mikrowelle auf 120-170¬įC f√ľr 20-45 Minuten erhitzt.

Darstellung einer Mikorwelle, klasssiche Haushaltsausf√ľhrung

Decarboxylierung wird in der Industrie mit Hilfe von Mikrowellen bewerkstelligt

Anschlie√üend wird dies gefiltert bis eine Art Cannabisharz entsteht.[2]¬† √Ąhnliches gilt auch f√ľr die Extraktion mit Hilfe von verschiedenen √Ėlen. Hier wird das Cannabis im Ofen bei 115¬įC f√ľr 40 Minuten vorgebacken, um eine erh√∂hte Decarboxylierung zu erzielen. Anschlie√üend wird es bei 100¬įC f√ľr 40 Minuten im Oliven√∂l erhitzt, um eine optimale Bindung an das √Ėl zu erzielen. Nach Filterung kann das √Ėl verwendet werden.[3]¬†Wie man sehen kann ist die Extraktion der Cannabinoide √§u√üerst aufwendig, wenn man gleichbleibend qualitative Ergebnisse erzielen m√∂chte. Weshalb eigens hergestellte CBD-√Ėle oder √Ąhnliches nie eine dauerhaft gleichbleibende Wirkung garantieren k√∂nnen. Wir empfehlen daher immer von einem offiziellen Anbieter zu beziehen und auf ein Labor-gest√ľtztes Verfahren zu achten.

Lagerung

Anschlie√üend sollte das √Ėl bei einer Temperatur um die 5¬įC gelagert werden, um eine gleichbleibend hohe Konzentration der gel√∂sten Wirkstoffe zu garantieren.[4]

Cannabis essen erst nach dem Backen

 

 

 

Decarboxylierung

 

 

 

Risiken beim Essen von Cannabis

Zusammenfassung

THC-haltige „Edibles“ wei√üen auf Grund ihrer Tr√§germittel (meist S√ľ√üigkeiten), ein erh√∂htes Risiko f√ľr versehentliche Intoxikationen auf

Dies betrifft unter anderem auch Kinder, weshalb besonders auf die Lagerung geachtet werden muss!

Risiken entstehen unter anderem durch die schwierige Dosierung von essbaren Cannabisprodukten

Urs√§chlich hierf√ľr sind einerseits schwierige Zubereitung und andererseits die von Person zu Person unterschiedlichen Stoffwechselvorg√§nge¬†

Symptome einer Überdosierung unterscheiden sich zum Teil zwischen Kindern und Erwachsenen 

Bei Kindern treten häufig Symptome wie verändertes Verhalten, Ataxie (gestörte Muskelbewegung), verwaschende Sprache, Lethargie (Schläfrigkeit) auf

Selten können auch Enzephalopathie, Koma oder auch Krampfanfälle auftreten

Beim Erwachsenen können eben genannte Symptome ebenfalls, meist in abgemildeter Form, auftreten

Zusätzlich ist bei Erwachsenen ein erhöhter Blutdruck, wie eine erhöhte Herzfrequenz und Atemfrequenz wahrscheinlicher

Auch das Risiko einer Psychose und die Verschlechterung schon vorbestehender Lungen- oder Herzprobleme können eintreten (Bsp.: Herzinfarkt bei bekannter Herzproblematik)

Bei CBD ist das Risiko eine Überdosierung geringer, jedoch kann bei einer Menge von 400mg CBD ein dissoziativer Zustand mögich sein

Desweitern fördern kleine Mengen CBD in Kombination mit THC eine Intoxikation, große Mengen CBD hingegen mildern diese

Risiko f√ľr eine √úberdosis?

Wie oben schon erw√§hnt ist das prominenteste Risiko beim Essen von Cannabis, dass einer √úberdosierung. Diese √úberdosierung von Cannabis tritt bei essbaren Artikeln sogar im Vergleich zu anderen Administrationswegen am h√§ufigste auf. Sehr wahrscheinlich ist der Grund daf√ľr eine h√§ufigere Verwechslung mit anderen THC-freien Konusmg√ľtern und eine dadurch verursachte akzidentelle (=versehentliche) Einnahme.[9]

Darstellung von drei S√ľ√üigkeiten. zwei Bonbons, ein Lackritz

Gerade mit Cannabis versetzte S√ľ√üigkeiten bergen Gefahren f√ľr versehentliche Intoxikationen bei Kindern!

Durch die unterschiedlichen Decarboxylierungsarten und die von Person zu Person unterschiedlichen Stoffwechselraten k√∂nnen¬† „Edibles“ (essbare Cannabisprodukte) auch noch sehr unterschiedliche Auswirkungen auf den¬† Konsumenten aufweisen. Es ist deshalb noch einmal wahrscheinlicher durch „Edibles“ eine √úberdosierung zu generieren.[5]¬†Auch akzidentelle Einnahmen von gro√üen Mengen bei Kindern sind beim Essen von Cannabisprodukten weitaus wahrscheinlicher, da gerade h√§ufig S√ľ√üigkeiten als Tr√§germittel verwendet werden.[7]¬†Das Risiko besteht sowohl bei eigens hergestellten als auch bei manchen industriell hergestellten Produkten. Prim√§r muss bei einer √úberdosierung zwischen einem Kind und einem Erwachsenen unterschieden werden. Auf Grund der K√∂rpergr√∂√üe haben Kinder bei einer versehentliche Aufnahme von Cannabis eine weitaus verheerende Auswirkung des Cannabis zu erwarten.

Symptome und Folgen einer √úberdosierung

Bei Kindern treten häufig Symptome wie verändertes Verhalten, Ataxie (gestörte Muskelbewegung), verwaschene Sprache, Lethargie (Schläfrigkeit) auf.[9] Dies kann je nach Grad der Intoxikation bis hin zu Enzephalopathie oder Koma und selten auch zu Krampfanfällen reichen.[6][7]  Diese Daten sollten Aussagekräftig genug sein, das sie unter keinen Umständen Cannabisprodukte in nähe von Kindern aufbewahren sollten, insbesondere essbare Artikel! Bei Erwachsenen sind so starke Überdosierung auf Grund der Körpergröße sehr unwahrscheinlich nicht desto trotz können auch hier Formen der oben genannten Symptome in abgemilderter Form auftreten. Ebenfalls können Symptome, wie erhöhter Blutdruck und erhöhte Herzfrequenz als auch Tachypnoe (schnelle Atmung) auftreten. Diese treten zwar bei Kindern unter anderem auch auf sind jedoch bei Erwachsenen wahrscheinlicher.[7]

Erbrechen und √úbelkeit, anatomisches Bild des Magens

√úbelkeit und Erbrechen bei Cannabishyperemesis-Syndrom

Zus√§tzlich steigt die Gefahr eine Psychose durch eine Intoxikation an. Ein h√§ufigeres Symptom ist zu dem das sog. Cannabishyperemesis-Syndrom was ein starkes Erbrechen nach Exposition mit Cannabis beschreibt. H√§ufiger tritt dieses bei chronischem Cannabiskonsum auf, kann jedoch bei √úberdosis ebenfalls auftreten. Des Weiteren sind Exazerbation¬†(=Verschlechterungen) schon bestehender Krankheiten, wie obstruktiven Lungenerkrankungen oder auch Herzkreislauferkrankungen, m√∂glich. Folge dieser w√§ren Atemnot im Falle der obstruktiven Lungenerkrankungen und ein Herzinfarkt oder √Ąhnliches bei einer vorbestehenden Herzkreislaufproblematik.[7] Zwar treten diese schweren Komplikationen seltener auf sind aber dennoch nicht zu untersch√§tzen. Mehr zu den Herzkreislauffolgen gibt es unter Cannabis und das Herz-Kreislauf-System“¬†¬†und mehr zu den Lungenauswirkungen „Schadet Cannabis der Lunge?“.

 

Identisches Risiko bei CBD?

Da wir nun die folgen eine THC-√úberdosierung weitestgehend abgedeckt haben, wie sieht es bei CBD aus? Nun die Symptome einer CBD-√úberdosierung sind weitaus milder und auch noch unwahrscheinlicher. Eine klinische Studie fand jedoch bei einer verdampften Menge von 400 mg CBD heraus, dass manche Patienten einen l√§nger anhaltenden dissoziativen Zustand einnahmen. Ebenso verst√§rkte CBD in kleinen Mengen die toxische Wirkung von THC. Das Gegenteil passierte bei der Beimischung gro√üer Mengen CBD, dies f√ľhrte zu einer Milderung der Symptome.[8] Jedoch sind diese Daten √ľber CBD auf Grund der d√ľnnen Datenlage noch nicht hundertprozentig.

 

F√ľr Kinder ist eine Cannabis√ľberdosierung besonders gef√§hrlich!

 

Verfasser des Artikels:

Simon Schmucker, Medizinstudent der Medizinischen Universität Wien, Last Updated 12.09.2020

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Literaturverzeichnis
Grafiken
Referenzen 1-5

1 Hädener, M., Vieten, S., Weinmann, W. & Mahler, H. A preliminary investigation of lung availability of cannabinoids by smoking marijuana or dabbing BHO and decarboxylation rate of THC- and CBD-acids. Forensic science international 295, 207-212, doi:10.1016/j.forsciint.2018.12.021 (2019).^

2 Lewis-Bakker, M. M., Yang, Y., Vyawahare, R. & Kotra, L. P. Extractions of Medical Cannabis Cultivars and the Role of Decarboxylation in Optimal Receptor Responses. Cannabis Cannabinoid Res 4, 183-194, doi:10.1089/can.2018.0067 (2019).^

3 Casiraghi, A. et al. Extraction Method and Analysis of Cannabinoids in Cannabis Olive Oil Preparations. Planta Med 84, 242-249, doi:10.1055/s-0043-123074 (2018).^

4 Citti, C., Pacchetti, B., Vandelli, M. A., Forni, F. & Cannazza, G. Analysis of cannabinoids in commercial hemp seed oil and decarboxylation kinetics studies of cannabidiolic acid (CBDA). Journal of pharmaceutical and biomedical analysis 149, 532-540, doi:10.1016/j.jpba.2017.11.044 (2018).^

5 Russell, C., Rueda, S., Room, R., Tyndall, M. & Fischer, B. Routes of administration for cannabis use – basic prevalence and related health outcomes: A scoping review and synthesis. The International journal on drug policy 52, 87-96, doi:10.1016/j.drugpo.2017.11.008 (2018).^

Referenzen 6-11

6 Wong, K. U. & Baum, C. R. Acute Cannabis Toxicity. Pediatric emergency care 35, 799-804, doi:10.1097/pec.0000000000001970 (2019).^

7 Vo, K. T. et al. Cannabis Intoxication Case Series: The Dangers of Edibles Containing Tetrahydrocannabinol. Annals of emergency medicine 71, 306-313, doi:10.1016/j.annemergmed.2017.09.008 (2018).^

8 Solowij, N. et al. A randomised controlled trial of vaporised őĒ(9)-tetrahydrocannabinol and cannabidiol alone and in combination in frequent and infrequent cannabis users: acute intoxication effects. European archives of psychiatry and clinical neuroscience 269, 17-35, doi:10.1007/s00406-019-00978-2 (2019).^

9 Noble, M. J., Hedberg, K. & Hendrickson, R. G. Acute cannabis toxicity. Clinical toxicology (Philadelphia, Pa.) 57, 735-742, doi:10.1080/15563650.2018.1548708 (2019).^