Schadet Cannabis dem Gehirn?

von Simon Schmucker, Medizinstudent der Medizinischen Universität Wien, 01.06.2020

Cannabis ist auf der ganzen Welt für seine psychoaktiven Eigenschaften bekannt. Bisher sind im Gehirn hauptsächlich Cannabinoid Rezeptoren von Typ 1 (CB1) erforscht worden.[1]   Diese sind auch für die meisten psychoaktiven Einflüsse auf das Bewusstsein verantwortlich. Welche genauen Effekte durch diese Interaktion zu erwarten sind und welche Risiken dies birgt erfahren Sie in diesem Artikel.

Allgemeine Cannabiseffekte auf das Gehirn

Zusammenfassung

Durch Interaktionen mit dem CB1-Rezeptor im Gehirn können appetitanregende, antiemetische und kreislaufaktivierende Effekte erzielt werden

Zusätzlich scheint THC im zentralen Nervensystem einen schmerzstillenden Effekt für neuropathische und chronische Schmerzen zu bewirken, jedoch bedarf es hier aber noch mehr qualitativer Studien die den Nutzen sicher belegen!

Für postoperative oder ähnliche Arten von Schmerzen hat THC wenig nennenswert positiven Auswirkungen!

CBD kann über Interaktion mit dem Gehirn entzündungshemmende, angstlösende und eventuell auch schmerzlösende Effekte hervorrufen

Durch die Interaktion des THCs mit dem CB1-Rezeptor im Gehirn können folgende Effekte erzielt werden:

In der Gehirnregion des Hypothalamus führt der Konsum von Cannabis zur Ausschüttung des Hormons Ghrelin[2], das einen appetitanregenden Effekt besitzt.[3][4] Deshalb wird Cannabis auch für die Anregung des Hungerempfindens unter anderem für Krebspatienten verwendet. Des Weiteren hat es positive Effekte gegen Übelkeit und Ebrechen, insbesondere bei Chemotherapie-induziertem Erbrechen.[5]-[7]

Cannabis regt wiederum über Interaktion mit dem CB1-Rezeptor den Blutfluss im anterioren cingulären Kortex an, einem funktionellen Teil des limbischen Systems.[8]-[10]   Dieses ist hat starke Auswirkungen auf den Kreislauf. Als Folge dieser Aktivierung, erhöht sich Herzrate und Blutdruck.[11]-[14] Auch Schwindel oder Benommenheit können durch eine Auswirkung auf den Blutfluss des Gehirns, in Form einer orthostatischen Dysregulation, auftreten. Dieser Effekt ist jedoch nach Toleranzentwicklung nicht mehr zu beobachten.[15]-[18]

Zusätzlich hat Cannabis schmerzlindernde Effekte auf chronische und neuropathische Schmerzen[19][20], insbesondere bei HIV-Patienten[21][22] oder multiple Sklerose-Patienten.[23]-[28] Wobei THC allein für chronische Schmerzen keine Besserung der Schmerzsymptomatik verursacht.[20] Jedoch scheinen die Nebenwirkungen von Cannabis zum Teil die positiven Effekte aufzuwiegen, so dass der Benefit für Patienten fraglich ist.[29] Für eine Behandlung von postoperativen akuten Schmerzen oder andere Arten von Schmerz hat Cannabis eher wenig nennenswert positive Auswirkungen![29] Insgesamt braucht es noch mehr qualitativ hochwertige Studien, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis besser zu definieren, als auch um die Effizienz von Cannabis als Schmerzmittel zu untermauern.

Durch CBD können folgende Effekte im Gehirn erzielt werden:

Allem Anschein nach kann CBD durch Interaktionen mit dem Gehirn und dem Rückenmark  potentiell schmerzlindernde[30]-[36], angstlösende[37]-[40] und entzündungshemmende[41][42] Effekte hervorrufen. Außerdem kann es die Bindungsstellen von THC blockieren, weshalb die psychotropen Wirkungen von THC teilweise vermindert werden können.[43] Es braucht aber weitere klinische Studien um den Nutzen definitiv zu bestätigen, besonders die schmerzlindernden Eigenschaften müssen näher differenziert werden. Gerade die Wirkung auf Schmerz besitzt eine extrem dünne Datenlage, weshalb diese Information mit Vorsicht genossen werden muss.

Beeinträchtigung der Gehirnleistung durch Cannabis?

Zusammenfassung

Aufmerksamkeit und motorischer Apparat werden durch Cannabis negativ beeinflusst, was sich jedoch spätestens nach 72h wieder normalisiert

Zusätzlich werden Arbeits- und Kurzzeitgedächtnis in ähnlichem Maße negativ beeinträchtigt

Je nach konsumierte Menge können diese Effekte auch noch nach mehreren Stunden bis Tagen präsent sein

Letztendlich scheinen diese Auswirkungen jedoch keine Langzeitfolgen im Gehirn zu provozieren

Durch die Beeinflussung verschiedener Gehirnregionen wird die Leistung des Gehirns verschlechtert. Das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und der motorische Apparat werden nach dem Rauchen leicht geschwächt.[44][45]Dieser Effekt hält meist bis zu mehreren Stunden nach dem Konsum an und ist spätestens nach 72 Stunden beendet.[46][47]

Von dem direkten Einfluss von Cannabis auf das Gehirn, sind vor allem das Arbeits- und Kurzzeitgedächtnis betroffen.[44][45][48][49] Dadurch können Nutzer kurzfristig Dinge vergessen, die erst vor wenigen Minuten oder sogar Sekunden stattfanden. Das verschlechterte Gedächtnis wirkt sich zudem negativ auf die Leistung beim Arbeiten aus. Man ist weniger produktiv und lässt sich leicht vom Thema ablenken.

Nachdem die psychotrope Wirkung von Cannabis auf das Gehirn nachgelassen hat, kann die Gehirnleistung immer noch beeinträchtigt sein. Der Grad der Beeinträchtigung hängt von der Menge und dem Konsummuster ab.[50] In extremen Fällen können Nebenwirkungen auch noch an den nachfolgenden Tagen auftreten. Letztendlich haben jedoch diese Auswirkungen nach aktueller Auffassung keine bleibenden Langzeitfolgen auf das Gehirn![48][51][52]

 

Künstlerische Darstellung

der Gehirnareale

 

 

Auswirkungen von Cannabis auf die Psyche 

Zusammenfassung

Cannabis hat negative Auswirkungen auf Kreativität, Motivation und Konzentration

THC verschlechtert auf Dauer die Schlafqualität, wohingegen CBD sie verbessert

Angststörungen können durch THC verstärkt oder sogar ausgelöst werden, CBD hingegen nimmt eine angstlösende Wirkung ein

Cannabis scheint nach aktuelle Auffassung kein hohes Risiko zu besitzen eine Depression zu auszulösen, jedoch ist die Datenlage darüber unzureichend

Es wurden jedoch negative Effekte auf schon bestehende depressive Verstimmungen festgestellt

Soziales Umfeld und anderer Drogenkonsum spielen scheinbar zusätzlich eine Rolle

Cannabis scheint einen direkten Zusammenhang mit der Entwicklung von Schizophrenie und Psychosen zu haben, jedoch ist auch hier die Kausalität nicht zu hunderprozent bestätigt

CBD hat im Gegensatz antipsychotische Eigenschaften, auch bei Schizophrenie

Die Auswirkungen auf die Psyche sind so unterschiedlich wie der Mensch selbst. Jedoch gibt es Daten die gewisse Schlussfolgerungen zu lassen. So hat Cannabis, wie oft geglaubt, keine positiven Auswirkungen auf die Kreativität. Bei höheren Dosen kann Cannabis sogar die Kreativität verschlechtern.[53]

Als Folge der psychotropen Wirkung auf das Gehirn, kann sich ebenso eine Antriebslosigkeit. Der Grund darin liegt vermutlich in der geringeren Synthese von Dopamin, die sich oftmals auch bei chronischen Nutzern, in einem Mangel an Motivation äußert.[54][55] Zusätzlich ist eine Konzentrationsschwäche möglich.[44]

Bei den Wirkungen auf die Schlafqualität muss man wiederum zwischen CBD und THC unterscheiden. THC scheint nur kurzfristige positiv auf den Schlaf zu wirken. Bei Dauerkonsum wir auf Grund der Toleranzentwicklung kein Effekt mehr erzielt und die Schlafqualität scheint sich eher  zu verschlechtern. Wohingegen CBD deutliche Hinweise zeigt  dauerhaft die Schlafqualität verbessern zu können und nun auch bei Schlafstörungen erprobt wird.[56]

Ebenso ist es bei Angststörungen. Obwohl die Allgemeinbevölkerung den Marihuanakonsum eher mit verstärkter Angst assoziiert, ist das Risiko, bei einem dauerhaftem THC Konsum, Angst- oder Paniksymptome zu entwickeln nur gerade einmal doppelt so hoch.[57] CBD hingegen scheint wieder gegensätzlich zu Cannabis zu arbeiten und eher eine angstlösende Wirkung einzunehmen.[37]-[40]

Weitere betroffene Krankheitsbilder sind Depression, Schizophrenie und Psychosen. Die Auswirkungen von Cannabis auf diese Krankheiten sind stark diskutiert und sehr kontrovers.

So deuten einige Ergebnisse daraufhin, dass langfristiger Marihuanakonsum im Vergleich zu Nichtkonsumenten offenbar nicht oder nur sehr leicht (bei jungen Erwachsenen) mit einem erhöhten Langzeitrisiko für die Entwicklung depressiver Symptome verbunden ist.[58]-[61] Auf Grund unzureichender Daten können aktuell keine positive Auswirkungen auf eine schon bestehende Depressionen aufgeführt werden[62], auch wenn sehr schwache positive Effekte festgestellt wurden.[63]Das Gegenteil scheint sogar der Fall zu sein, so dass Cannabis die Symptome einer Depression verschlimmern kann, gerade bei jungen Patienten.[62]Soziales Umfeld oder anderer Drogenkonsum, spielen scheinbar auch eine wichtige Rolle und deshalb ist die Auswirkung stark von der Person selbst abhängig.

Bei Schizophrenie und Psychosen liefern etwas mehr Daten. Aktuell ist nicht eindeutig klar, ob ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen Cannabiskonusm und Schizophrenie bzw. Psychosen gezogen werden kann. Manche Quellen beschreiben einen direkten Zusammenhang[62][64]-[72] andere behaupten eine vorbestehende psychologische Krankheit, wie Schizophrenie, werde dadurch verstärkt.[73] Auch leichte genetische Ursachen werden diskutiert.[74]Gerade bei Jugendlichen scheint das Risiko für eine Entwicklung einer Psychose höher zu liegen.[70][75][76] Ebenso ist es biologisch Nachvollziehbar, warum Cannabis Psychosen ausbilden könnte. Schizophrenie und die psychotischen Wirkungen von Cannabis werden beide über Manipulationen an den Dopamin- und Glutamat-Regelkreisen hervorgerufen, weshalb eine Interaktion relativ plausibel ist.[77]-[81] Zwar ist aktuell noch keine direkte Kausalität hundertprozentig bestimmbar, jedoch liegt die Beweislage stark in Richtung direktem Zusammenhang von Cannabiskonsum und Entwicklung einer Psychose.

CBD scheint im Gegensatz antipsychotische Eigenschaften, auch gegen Schizophrenie[62][82][83], zu besitzen. Jedoch müssen diese noch genauer in weiteren klinischen Studien geprüft werden.[84]-[87] CBD wird aber allem Anschein nach, auch in hohen Dosen, gut vertragen.[88][89]

 

Darstellung der

psychischen Auswirkungen

 

 

Cannabis und Epilepsie 

Zusammenfassung

Cannabis hat positive Effekte auf Epilepsie

THC vermittelt seine antikonvulsive Wirkung über den CB1-Rezeptor, CBD hingegen über eine Vielzahl verschiedener Rezeptoren

Die antikonvulsive Wirkung von THC unterliegt einem Gewöhnungseffekt, was es als Therapeutikum nicht unbedingt brauchbar macht

CBD weist dies nicht auf und hat sogar bessere antiepileptische Eigenschaften

Cannabis hat einige positive Effekte auf verschiedene Arten von Epilepsie. Jedoch sind die Wirkungsweisen von CBD und THC hier sehr unterschiedlich. THC vermittelt  seine antikonvulsive Wirkung sehr wahrscheinlich über den CB1-Rezeptor[90], wohingegen die Mechanismen von CBD weniger gut verstanden sind und eine Vielzahl anderer Rezeptoren, wie GPR55 und TRPV1, diskutiert werden.[91]-[94]

THC kann dadurch erregende Glutamat-Signale unterdrücken, welche eigeantlich eine epileptische Erregung auslösen würde.[95]-[97] Vermutlich flachen jedoch diese Effekte nach Toleranzentwicklung ab.[98] Dies scheint einer der Gründe zu sein, warum es mehr Daten zu CBD in Bezug auf Epilepsie gibt. CBD hat nämlich sogar bessere Effekte aufzuweisen und ist mit weniger Nebenwirkungen verbunden. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen mit therapieresistenten Epilepsien (z. B. Dravet und Lennox‐Gastaut-Syndrom) wurden, in Kombination mit anderen Medikamenten oder auch als Einzelgabe, eindeutige Erfolge in der Behandlung erzielt. Weitere klinische Forschungsdaten sind dennoch Wünschenswert.[99]-[102]

Gehirnveränderungen durch Cannabis? 

Zusammenfassung

Chronischer Cannabiskonsum geht mit einer Verkleinerung des Orbitofrontalkortex und Hippocampus einher

Diese Orte sind Schlüsselkomponenten der Belohnungs-,Lern- und Motivationsabläufe

Nicht für alle Gehirnveränderungen konnten bisher konkrete Folgen ausgmacht werden!

Unklar ist auch, ob strukturelle Veränderungen auf Grund des Cannabiskonsums entstehen oder die Veränderungen eine Prädisposition für den Cannabiskonsum stellen

Teile der Veränderungen sind durch Abstinenz reversibel, inwiefern es auch irreversible Schäden gibt ist aktuell Teil der Forschung

Es konnte gezeigt werden das chronischer Cannabiskonsum mit einer Verkleinerung des Orbitofrontalkortex und des Hippocampus verbunden sein kann. Diese Bereiche sind Schlüsselkomponenten der Belohnungs-, Lern- und Motivationskreisläufe und ergänzen sich daher gut mit den oben genannten Nebenwirkungen.[103] Zusätzlich verringert es die Aktivierung im anterioren cingulären Cortex, der unter anderem für Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem verantwortlich ist.[104] Auch der dorsolaterale präfrontale Kortex scheint von einer verringerten Aktivierung betroffen zu sein. Aktiviert hingegen wird das Striatum.[104] Potentielle Folgen der Gehirnveränderungen sind Teilweise logisch nachvollziehbar, bei anderen Veränderungen können bisher noch keine konkreten Auswirkungen ausgemacht werden.[103] Des Weiteren wird immer noch stark über die Henne oder das Ei diskutiert, d.h. sind die strukturellen Veränderungen des Gehirns Vorboten für einen potentiellen chronischen Cannabisabusus oder sind es Folgen dessen.[103][105] Auch die Frage über irreversible Schäden steht aktuell noch im Raum, da einige Studien das Verschwinden der Hirnveränderungen bei anhaltender Abstinenz, und der damit verbundenen neuronalen Erholung, beschreiben.[103][105]

Folgen von Cannabis auf die Gehirnentwicklung 

Zusammenfassung

Durch die starken Veränderungen der Gehirnstrukturen im Kinder- und jungen Erwachsenenalter hat eine Exposition mit Cannabis viele negative Konsequenzen

Ein Eingreifen in das Zurechtstutzen ungenutzter Synapsen und die weiße Substanz sind allem Anschein nach ein Teil der Ursache

Als Folge können sich Depressionen oder Schizophrenien entwickeln

Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit und exekutive Funktion werden durch den Konsum eingeschränkt

Manche Symptome scheinen durch Abstinenz reversibel zu sein, jedoch ist nicht genau bekannt welche Effekte für immer bestehen bleiben können

Die Exposition während der Schwangerschaft kann mit Störungen der Gehirnentwicklung des Kindes einhergehen

Anzeichen von Lern- und Konzentrationsschwächen sind bereits bei exponierten Kindern beobachtet worden

Die Gehirnentwicklung von Kindern und jungen Erwachsen besticht durch enorme Veränderungen der Gehirnstrukturen. Unteranderm des limbischen Systems, der weißen Hirnsubstanz, der grauen Hirnsubstanz und einer Reihe von geschlechtsspezifischen Unterschieden.[106] Das Endocannabinoid-System spielt hierbei eine große Rolle. Somit ist es plausibel, dass eine Exposition in dieser vulnerablen Phase Konsequenzen für die normative Reifung des Gehirns hat.[107]-[109] Die Auswirkungen von Cannabis auf dieses stark verändernde System und  die Mechanismen, die diesen Assoziationen zugrunde liegen, sind leider immer noch nicht präzise genug verstanden, um genauere Aussagen zu tätigen.[108] Allerdings konnte die negative Beeinflussung auf das Zurechtstutzen von ungenutzten synaptischen Verbindungen und die weiße Substanz, als potentielle Schlüsselprozesse ausgemacht werden.[107] Eben diese Prozesse spielen unter anderem bei der Entwicklung einer Schizophrenie oder Depression erneut eine Rolle.[107][109] Heranwachsende Cannabiskonsumenten neigen dazu, bei Aufgaben, die Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit, visuell-räumliche Funktionen und exekutive Funktionen[110] erfordern, schlechtere Leistungen zu erbringen als Nichtkonsumenten.[106] Die Verlangens- bzw. Selbstkontrolle ist möglicherweise bei jungen Cannabiskonsumenten weniger stark ausgeprägt als bei erwachsenen Konsumenten, was wiederum zu verstärktem Konsum führen könnte.[110] Bestimmte Symptome scheinen nach Abstinenz wieder zu verschwinden. So wurde zum Beispiel eine Verbesserung der Lernfähigkeit nach Abstinenz festgestellt.[111] Dies heißt nicht das dies auch für die Allgemeinheit gilt. Welche Effekte nun wirklich reversibel sind bzw. inwieweit sie das überhaupt sind ist noch nicht genau genug erforscht.[110]

Über die Beeinflussung von Cannabis auf die Gehirnentwicklung des Kindes, während einer Schwangerschaft, kann aktuell noch keine stichhaltige Aussage getroffen werden. Jedoch gehen die Forscher davon aus, dass die vorgeburtliche Exposition den normalen Verlauf und die Mechanismen der Hirnreifung stören könnte.[107] Zusätzlich sind Anzeichen von Lern- und Konzentrationsschwächen bei exponierten Kindern festgestellt worden.[112]

Weitere Artikel…
Literaturverzeichnis
Grafiken
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