Schadet Cannabis der Lunge?

von Simon Schmucker, Medizinstudent der Medizinischen Universität Wien, 28.04.2020

Es gibt sehr kontroverse Meinungen über die Effekte von Cannabis auf die Lunge, weshalb eine klare wissenschaftliche Nutzen-Risiko-Analyse unabdingbar ist, um endlich konkrete Antworten zu liefern. Die Bedeutsamkeit dieser Analyse wird dadurch klar, dass einer der häufigsten Konsumformen überhaupt die Inhalation von Cannabisprodukten in Form von Rauch oder Dampf ist. Im Folgenden finden Sie nun die Vor- und Nachteile dieser Form des Konsums und weitere relevante Information bezüglich Cannabis und der Lunge.

 Cannabisrauch = Tabakrauch?

Zusammenfassung

Einige der Inhaltsstoffe im Tabakrauch sind auch in  Marihuanarauch zu finden

Marihuana neigt jedoch dazu mehr Zyanwasserstoff, Stickstoff und aromatische Amine zu bilden

Auch die Abgabe von Teer und Kohlenmonoxid ist durch die Art des Konsums erhöht

Vaporizer scheinen eine bessere Alternative, um weniger Schadstoffe auszulösen und sogar effizienter THC zu extrahieren

Es wurden bereits über 6000 verschiedene Inhaltsstoffe im Tabakrauch festgestellt. Obwohl Marihuanarauch nicht so gut charakterisiert ist wie Tabak, sind doch einige Parallelen festzustellen. Sowohl im Tabak- als auch im Marihuanarauch lassen sich Vinylchloride, Phenol, Nitrosamine, Sauerstoffradikale und verschiedene polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als Karzinogene und Co-Karzinogene bekannt sind, nachweisen.[1]

Marihuanarauch neigt jedoch dazu höhere Mengen an Ammoniak, Zyanwasserstoff, Stickstoff und aromatische Amine, welche ebenfalls potentiell toxisch sind, als Tabakrauch zu enthalten. Auch die Art des Konsums verändert die Abgabe von Stoffen in die Lunge. So hat sich gezeigt das bei Cannabisrauch zwar ähnliche Stoffe, wie im Rauch des Tabaks enthalten sind, es jedoch beim üblichen tieferen Einatmen und Halten des Rauchs in der Lunge zu vermehrter Abgabe von Teer, Kohlenmonoxid und THC kommt.[1]

Also lieber Cannabis verdampfen?

Verdampfer, auch Vaporizer genannt, sind Geräte die in der Lage sind mit einer Temperatur zwischen 170-230°C schonend Stoffe aus der Cannabispflanze zu extrahieren und in Form von Wasserdampf zu bündeln. Sie laufen auf Grund ihrer niedrigen Temperatur nicht Gefahr karzinogene Stoffe zu bilden und besitzen sogar eine bessere Abgabe von THC als eine klassische Verbrennungsreaktion. Obendrein scheinen  die ungewollten Nebenstoffe nur in geringerem Maße ausgelöst zu werden.[2][3]

Cannabis Resorption und Metabolismus

Zusammenfassung

Durch Rauchen wird nur max. 30 % des enthaltenen THCs absorbiert

Einmal im Blutkreislauf tritt die Höchstkonzentration in 3-10 Minuten auf

Psychotrope Effekte beginnen in wenige Sekunden bis Minuten und dauern 2-3 Stunden

THC wird durch Enzymen der Leber verstoffwechselt und zuerst in seinen aktiven Metaboliten und dann in seine inaktive Form überführt, anschließend werden diese Stoffe über den Urin und den Stuhl ausgeschieden

Wichtig: Cannabis scheint Enzyme im Körper zu aktivieren, dies kann zu Medikamenteninteraktionen führen

Die Absorption hängt natürlich stark mit der Cannabinoidkonzentration der Pflanze aber auch mit  der Art der Einnahme ab. Durch das Rauchen wird gerade einmal 10-30 % des verfügbaren THCs absorbiert, da ca. 50 % durch Verbrennungsvorgänge und entweichenden Rauch verloren gehen.[5] Ein Grund warum Vaporizer effizienter im Auslösen von THC sind.[4] In der Lunge werden die Stoffe sehr schnell in den Blutkreislauf übertragen, wobei die Höchstkonzentration erst in 3-10 Minuten erreicht wird.[14][15] Psychotrope Effekte treten in wenigen Sekunden bis Minuten auf und Dauern etwa 2-3 Stunden an.[5] Einmal absorbiert wird es über den Blutkreislauf nun im ganzen Körper verteilt. Stark durchblutete Gewebe, wie  Milz, Leber oder Nieren werden als erstes erreicht. In der Leber wird begonnen das THC mit Hilfe von Enzymen (CYP2C9 und CYP3A4) zu verstoffwechseln und in seine aktiven Metaboliten umzuwandeln. Letztendlich akkumuliert das THC innerhalb von 10min im Fettgewebe und in weniger stark durchbluteten Geweben.[13][14] Anschließend werden diese Metabolite wieder durch ein Enzym in einen inaktiven Stoff verstoffwechselt und über den Urin ausgeschieden.[9]-[11] Nur etwa 15-20 % einer THC-Dosis werden als Metaboliten im Urin ausgeschieden und rund 65 % durch fäkale Ausscheidung entfernt.[12] 

Wichtig: Es gibt immer mehr Hinweise das Marihuana potentiell andere Enzyme aktivieren kann (z. B. CYP1A1, CYP2C9, CYP3A4 etc.)[6], dies kann zu Interaktionen mit anderen Medikamenten führen. Deshalb sollten gerade ältere Personen, mit vielen Medikamenten und Vorerkrankungen, besonders aufpassen und dies mit ihrem Arzt abklären.[7][8]

Wie wirkt Cannabis auf die Lunge? 

Zusammenfassung

Tabakrauch kann auf Grund seiner Noxen und karzinogenen Stoffe Protein- und Lipidmodifikationen einleiten, die bis zum Lungenkrebs führen können

Zwar hat Cannabisrauch einige Ähnlichkeit mit Tabakrauch, jedoch scheinen sich die Wirkungen zu unterscheiden

Cannabisrauch führt zu einer Erhöhung des oxidativen Stresses, eine Unterdrückung der Apoptose und eine Störung der mitochondrialen Funktion

Welche Krankheitsbilder genau daraus resultieren wird noch diskutiert

Es ist allgemein bekannt das Tabakrauch schädlich für die Lunge ist. Durch die verschiedenen Noxen im Tabakrauch werden Protein- und Lipidmodifikationen ausgelöst, welche zu einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (ff. COPD) führen kann. Ebenso führen die im Rauch enthaltenen  Nitrosaminen und Benzy(a)pyren zu karzinogenen/mutagenen Veränderung des Gewebes, was letztlich zum Lungenkrebs führen kann.[1]

Wie oben bereits beschrieben scheint Cannabisrauch einige Gemeinsamkeiten mit Tabakrauch zu haben. Nun liegt es natürlich nahe, dass die Auswirkungen auch vergleichbar seien. Auf Grund von kontroversen Aussagen in der Literatur können diese Aussagen jedoch nicht für Cannabis bestätigt werden.[1] Bei Cannabisrauch konnte hingegen in vitro mit kultivierten Zelllinien eine Erhöhung des oxidativen Stresses, eine Unterdrückung der rezeptorvermittelten Apoptose, eine Zunahme des nekrotischen Zelltods und eine Störung der mitochondrialen Funktion, festgestellt werden. Außerdem verursacht THC eine Abnahme des mitochondrialen Membranpotenzials, des ATP-Spiegels und der Zelllebensfähigkeit in Atemwegsepithelzellen. Wie sich diese zellulären Veränderungen letztendlich in Krankheitszustände umsetzen, muss noch genauer geklärt werden.[16]-[19]

 

Veränderung der Zellstruktur

 

 

Welche Folgen hat Cannabis für die Lunge?

Zusammenfassung

Die Datenlage über Ursachen und Folgen ist nicht hundertprozentig eindeutig

Häufig beobachtete Folgen sind Keuchen, Husten und Sputumproduktion

Es gibt Hinweise das auch chronische Bronchitis oder entzündliche Veränderungen der Lunge bis hin zu einer COPD möglich sind, jedoch sind diese Daten nicht eindeutig aussagekräftig

Bei Lungenkrebs und Lungenentzündung scheint dies ähnlich zu sein und es bedarf zusätzlich weiterer qualitativer Studien zu Verifizierung

Vaporizer scheinen einige Symptomatiken zu verhindern

Cannabis weist einen bronchodilatierenden Effekt auf der allerdings bisher keine positive Wirkung bei Asthma bronchiale erzeugen konnte

Aktuell ist die Datenlage über die Ursachen, die zu den folgend genannten Krankheitsbildern führen, nicht hundertprozentig eindeutig. Zudem sind die  Aussagen zu möglichen Krankheitsbildern kontrovers, so dass nicht alle beobachteten Ergebnisse evident genug sind, um sie zu abstrahieren. Außerdem stützen sich so gut wie alle Studien auf den Konsum von gerauchtem Cannabis, weshalb oral zugeführtes oder auch verdampftes Cannabis so gut wie gar nicht in den Daten erfasst werden.

Nun es ist durchaus logisch das Rauch jeglicher Art das Potential hat schädlich auf das Lungengewebe zu wirken, interessant ist hierbei nur in welchem Ausmaß. Cannabis scheint hier nach häufigem rauchen, ähnlich dem Zigarettenrauch, das Risiko für Lungensymptome wie Keuchen, Husten und Sputumproduktion zu erhöhen.[1][23][29] Obwohl es Hinweise gibt das regelmäßiges Rauchen von Marihuana mit einem erhöhten Risiko für Symptome chronischer Bronchitis oder entzündlichen Veränderungen bzw. Verletzungen der Lunge einhergehen kann. [22]-[26] Und es durchaus Anzeichen für die Entwicklung einer der COPD, wie z. B. eines Lungenemphysems, gibt.[22]-[24][27] Existieren bis dato keine eindeutigen Beweise dafür das gewohnheitsmäßiges Marihuanarauchen in allgemeingültiger Menge das Risiko an einer COPD[26][30] oder Lungen-/Kehlkopfkrebs zu erkranken signifikant erhöht.[23][29]  Obwohl hier die Korrelation zwischen Cannabisrauch und Lungenkrebs auf zellulärer und molekularer Ebene ebenfalls weitgehend abgeleitet werden kann.[27][30][35] Die Gründe für diese Daten sind noch nicht genau bekannt, es werden jedoch Wirkstoffe in der Pflanze verantwortlich gemacht einen antagonisierenden Effekt auf die potentiell schädlichen Inhaltsstoffe zu haben.[31] Weitere Studien sind deshalb notwendig, um eine genauere Einschätzung zu ermöglichen. Zwar gibt es bis jetzt keine qualitativ höherwertige Studien die folgende Aussage validiert, jedoch scheinen Vaporizer in den ersten durchgeführten Studien einen Großteil der beschriebenen Symptomatiken zu verhindern.[4][20]

Zusätzlich deuten die immunsuppressive Wirkung von THC und anderen Cannabinoiden, Berichte über bakterielle und pilzliche Verunreinigung von Marihuana und die strukturellen Veränderungen des Lungengewebes auf ein erhöhtes Risiko hin, an einer Lungenentzündung zu erkranken. Wobei es bei dieser Aussage weiterer qualitativer Studien zur Verifizierung bedarf.[22][23][27][34]
Positiver Effekte hingegen sind unter anderem eine Erweiterung der Bronchien, die bis zu einer Stunde nach Exposition anhalten kann.[25][31]-[33]  Von Nutzen könnte dies bei Asthma bronchiale sein, da hier eine Verengung der Bronchien ein Grundproblem darstellt. Jedoch konnte bisher kein Effekt in klinischen Studien festgestellt werden.[36]

 

Veränderungen im Lungengewebe

 

 

 

Literaturverzeichnis
Grafiken
Referenzen 1-5

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