Vaporizer, Dampf statt Rauch



Gesunder Rauch – ist das mit einem Vaporizer möglich? Bei einem Vaporizer entsteht Dampf und kein unangenehmer Rauch. Dadurch werden nicht nur gefährliche Gase eliminiert, sondern auch gesundheitsschädigende Stoffe auf ein Minimum reduziert. Zudem überzeugen moderne Verdampfer durch eine hohe Effizienz, mit maximalem Aroma. Anders als beim Rauchen, können Vaporizer problemlos im Zimmer verwendet werden. Der leichte Dampf setzt sich nicht in der Wohnung ab und wird von Nichtraucher kaum wahrgenommen. In Deutschland sind Vaporizer ohne Probleme legal erhältlich. Die Elektrogeräte können in Vaporizer-Shops gekauft werden und finden sich mittlerweile sogar im Produktsortiment von Amazon. Welche Vorteile bietet ein Vaporizer? Ist ein Vaporizer schädlich? Welche Temperatur ist die beste zum Verdampfen? Wie entsteht möglichst viel Dampf? Dies und alle anderen wichtigen Infos zum richtigen Vaporisieren, basierend auf wissenschaftlicher Grundlage, findet ihr bei Vapy Wednesday.

Vaporizer – Was ist das?


Mobiler Vaporizer mit Stift

Ein tragbare Vaporizer im Pen-Style für trockene Kräuter

Ein Vaporizer dient der Erhitzung von Kräutern, Ölen und Konzentraten. Die Aromen und Wirkstoffe lösen sich aus dem pflanzlichen Material und binden sich an die Luft. Schließlich bildet sich reiner Dampf. Der Einsatz von Dampf ist besonders effektiv, da fast ausschließlich die erwünschten Wirkstoffe darin enthalten sind. Damit der Verdampfer keinen Rauch freisetzt, erhitzt er das Substrat maximal bis zu einer Temperatur von 230 Grad Celsius. Denn oberhalb dieser Temperatur würden sich Rückstände der Verbrennung anreichern. Folglich wird durch einen Vaporizer die Erzeugung der schädlichen Nebenprodukte umgangen, die das Rauchen so ungesund machen. Heute gibt es Vaporizer in verschiedenen Ausführungen. Ein Tisch-Vaporizer ist für den Einsatz zu Hause gedacht, da er sehr groß ist und eine Steckdose benötigt. Dafür besitzt er eine sehr große Kammer und liefert viel Dampf mit hoher Qualität. Portable Vaporizer hingegen, passen in jede Tasche und verfügen über einen eingebauten Akku. Dadurch sind sie bestens für den mobilen Einsatz geeignet. Neben den elektronischen Vaporizern gibt es auch gas- und feuerbetriebene Verdampfer. Diese sind oft günstiger, aber haben Schwierigkeiten die ideale Temperatur zu halten.

Wie funktioniert ein Vaporizer?

Frische Kräuter und Öle fúr den Vaporizer

Die meisten Vaporizer sind für „Dry Herb“ geeignet. Sie verdampfen getrocknete Kräuter und Konzentrate

Das Verdampfen von Kräutern ist sehr einfach. Das Pflanzenmaterial wird vor der Benutzung in kleine Stücke gemahlen, damit es eine große Angriffsfläche zum Lösen der Wirkstoffe gibt. Anschließend wird die Heizkammer befüllt und der Vaporizer eingeschalten. Nach kurzer Zeit wird die voreingestellte Temperatur vom Gerät erreicht und fortan selbständig gehalten. Der Vaporizer steht nun für den Einsatz bereit. Während das Mundstück an den portablen Vaporizern direkt anliegt, wird der Dampf bei Tisch-Vaporizern meist über einen Schlauch oder Ballon geleitet. Alle Kräuter, Öle und Konzentrate besitzen unterschiedliche Aromen und Wirkstoffe. Die richtige Voreinstellung des Vaporizers ist entscheidend, da jeder Inhaltsstoff seine eigene Siedetemperatur besitzt. Die chemischen Verbindungen lösen und binden sich erst ab dieser Siedetemperatur an den Dampf. Während die heiße Luft am Pflanzenstoff vorbeiströmt nimmt sie fortlaufend die Aromen der Kräuter auf. Damit die richtige Hitze zum Verdampfen erreicht wird, kann die Temperatur eines Vaporizers in dem Rahmen von 30-230 Grad Celcius eingestellt werden. Nachdem der Verdampfer mehreren Minuten eingesetzt wurde, bleibt das trockene Pflanzenmaterial zurück. Diese Reste besitzen eine bräunliche Färbung, da ihnen nahezu alle Stoffe entzogen wurden. Es bleiben jedoch zudem einige Stoffe ungelöst zurück. Diese zurückgebliebenen Stoffe setzten sich überwiegend aus ungesunden Gasen und giftigen Verbindungen zusammen und lösen sich erst bei der Verbrennung.
Legal Einen Vaporizer kann man nicht nur im Laden kaufen, sondern auch unkompliziert online bestellen. Der Kauf ist vollkommen legal und läuft auch bei Bestellungen aus dem Ausland reibungslos durch den Zoll. Mittlerweile bietet sogar Amazon, neben wenigen online Vaporizer-Shops, ein breites Verdampfer-Sortiment an.

Den Vaporizer richtig zu benutzen – Tipps für Anfänger

Tipps für Vaporizer Anfänger

Viel Dampf mit einem Vaporizer

Damit eine Vaporizer die maximale Leistung und Effektivität liefert, sollte man auf mehrere Aspekte achten. Zur Vorbereitung werden die Kräuter möglichst klein gemahlen, um die Oberfläche zu erhöhen. So kann sichergestellt werden, dass sämtliche Inhaltstoffe Kontakt zur heißen Luft haben und sich in dieser lösen.

Richtige Temperatur

Nahezu alle Kräuter und Pflanzen besitzen ein Spektrum verschiedener Inhaltstoffe. Die Temperatureinstellung des Vaporizers muss an die Siedepunkte dieses Spektrums angepasst werden. Dazu müssen die geeignete Siedetemperaturen der Inhaltsstoffe im Vorhinein bekannt sein. Schließlich kann man mit der Temperatureinstellung des Wirkstoffes mit dem niedrigsten Siedepunkt beginnen. Danach wird die Temperatur nur langsam erhöht, um alle Inhaltsstoffe gleichermaßen zu verdampfen.

Schonende Einstellung

Die nächsthöhere Temperaturstufe wird eingestellt, wenn der Vaporizer nur noch wenig Dampf entwickelt. Optimal ist eine langsame Erhöhung um jeweils 10-20 Grad Celsius. Dieser Gebrauch ist besonders schonend und löst effizient alle Inhaltsstoffe. Wird der Vaporizer direkt bei höheren Temperaturen gestartet, lösen sich schlagartig viele Inhaltsstoffe. Dadurch ist der Dampf zwar dichter, aber zugleich weniger sanft. Folglich kann ein Hustenreiz auftreten. Außerdem leidet der Geschmack bei einer zu schnellen Erhöhung der Temperatur.

Richtige Atmung

Zu der richtigen Benutzung gehört auch die richtige Atemtechnik. Der Effekt des Vaporizers wird durch eine besonders lange und tiefe Atmung verbessert. Zudem wirkt sich eine bewusste Atmung positiv auf die Lunge aus. Die Potenz des Dampfes wird durch einen langsamen Luftstrom erhöht, denn je länger die Luft in Kontakt mit dem Pflanzenmaterial bleibt, desto größer ist die Aufnahme der Inhaltsstoffe. Zu guter Letzt kann die Lunge durch längeres Anhalten des Atems mehr Wirkstoffe aufnehmen.

Die Effizienz von einem Vaporizer

Die Anwendung eines Vaporizer

Wie effizient ist ein Vaporizer wirklich?

Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe von Dampf unterscheidet sich stark von der von Rauch. Bei der Verbrennung entstehen schädliche Nebenprodukte, die den Großteil der Inhaltsstoffe von Rauch ausmachen. Dampf besitzt genau die entgegengesetzte Eigenschaft. Unerwünschte Stoffe verdampfen nicht und dadurch entstehen schädliche Gase nicht. Schließlich sind in Dampf fast ausschließlich die erwünschten Inhaltsstoffe enthalten. Eine geringe Anzahl an Nebenprodukte, lassen sich selbst bei niedrigen Temperaturen nicht vermeiden. Dennoch besitzt Dampf eine erheblich bessere Zusammensetzung. Dies belegt auch eine Studie mit Marihuana auf der nächsten Seite. Des Weiteren besitzt Dampf eine höhere Wirkstoffkonzentration. Diese verringert sich nämlich bei der Verbrennung. Die extrem hohe Hitzeentwicklung beim Rauch hat zur Folge, dass aktive Verbindungen zerstört werden. Damit sinkt das Potential der Kräuter durch die Verbrennung. Ein Vaporizer löst die Verbindungen durch die niedrige Temperatur optimal und sorgt zusätzlich für ein intensiveres Aroma. Auch die Konzentration der Aromen leidet bei hoher Hitzeentwicklung. Die Geruchstoffe befinden sich in den ätherischen Ölen der Pflanze. Diese verdampfen deutlich unter der Verbrennungstemperatur und zwar bereits ab 100 Grad Celsius.

Vorteile

Die Vorteile von Dampf liegen klar auf der Hand. Während die Verbrennung viele unerwünschte und schädliche Nebenprodukte verursacht, entstehen beim Verdampfen enorm wenige Nebenprodukte. Zudem sind Vaporizer effizienter, weil bei niedrigeren Temperaturen keine Wirkstoffe zerstört werden.

Vaporizer im Zimmer verwenden?

Die Anwendung eines Verdampfer ist im Zimmer möglich

Vaporizer können problemlos in der Wohnung verwendet werden

Zum Kaufen gibt es eine Reihe an mobilen Vaporizern, die für den Einsatz unterwegs geeignet sind. Die wenigen Tisch-Vaporizer brauchen hingegen eine Steckdose. Nichtsdestotrotz ist der Einsatz von Verdampfern im Zimmer kein Problem, denn der leichte Dampf setzt sich nicht in der Wohnung fest und verflüchtigt sich recht schnell. Außerdem bildet sich nach der Benutzung kein unangenehmer Geruch im Zimmer. Meist fällt die Verwendung eines Vaporizers nicht einmal auf. Nachbarn oder Personen in der Nähe werden durch den Dampf nicht gestört. Durch die Leichtigkeit des Dampfes bemerkt selbst ein Nichtraucher den Geruch kaum. Gesundheit


Wie gesund sind Vaporizer wirklich? Mehr dazu auf der nächsten Seite.
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