Wie gesund sind Vaporizer?


Die Gesundheit beim Verdampfen

Gesunder Rauch durch einen Vaporizer

Die niedrige Temperatur eines Vaporizers produziert keinen Rauch, aber dafür viel Dampf. Ein Vaporizer verhindert somit etliche Nebenprodukte und Rückstände, die bei der Verbrennung entstehen. Denn bei der Verbrennung von organischem Material lösen sich nicht nur die Wirkstoffe. Auch Teere sind in pflanzlichem Material vorhanden und reichern sich im Rauch zahlreich an.

Außerdem bilden sich bei höheren Temperaturen giftige Rückstände, die als krebserregend gelten. Zu guter Letzt enthält Rauch giftige Gase, wie Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Die Untersuchung von Vaporizer-Dampf zeigte, dass diese Stoffe nicht auftreten.

Ob Vaporizer die Gesundheit belasten, zeigen euch die folgenden Kapitel.

Dampf und Rauch im Vergleich

Verdampfer versus Joint im Vergleich

Ein Vaporizer eliminiert gefährliche Gase und reduziert gesundheitsschädigende Stoffe auf ein Minimum

Dampf unterscheidet sich vor allem in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe von Rauch. Während Dampf nur einen kleinen Teil an unerwünschten Nebenprodukten enthält, besteht Rauch zum Großteil aus Gasen und Teeren. Zudem erhöht die Verbrennung enorm den Anteil an karzinogenen Stoffen. Am Ende ist die Zusammensetzung von Dampf erheblich besser als die von Rauch.

Ein weiterer Vorteil von Dampf ist, dass die Konzentration von Aromen und Wirkstoffen größer ist. Die Verdampfung löst die Komponenten der Pflanzenstoffe effizient bei der richtigen Temperatur. Durch Verbrennung hingegen entstehen Temperaturen von 500-600 Grad Celsius. Diese Hitze zerstört aktive Verbindungen in den Kräutern. Das Resultat ist eine höhere Konzentration der Inhaltsstoffe im Dampf.

Die detaillierten Unterschiede von Rauch und Dampf findet ihr in den folgenden Abschnitten.

Aromen und Wirkstoffe

Cannabinoide lösen sich im Vaporizer

Die Wirkstoffe in Marihuana lösen sich bei 160 bis 220 Grad Celsius

Aromen befinden sich in den ätherischen Ölen von Pflanzen und lösen sich bereits bei sehr niedrigen Temperaturen. Die meisten Geruchstoffe binden sich ab 100 Grad Celsius an die heiße Luft. In diesem Temperaturbereich sieden und verdampfen auch weitere Komponenten der Pflanzen.

Rauch

Bei der Verbrennung entstehen Temperaturen von über 600 Grad Celsius. Durch diese hohe Hitze werden aktive Verbindungen aus Pflanzenstoffen zerstört. Die Konzentration der Aromen und weiterer Inhaltstoffe nimmt damit ab.

Dampf

Ein Vaporizer bewegt sich in seinem Temperaturrahmen unterhalb von 230 Grad Celsius. Aromen und Wirkstoffe verdampfen bereits unterhalb dieser Grenze. Zudem lösen sich dort die Komponenten besonders schonend.

Kohlenstoffmonoxid

giftige Gase entstehen nicht Beim vaporisieren

Kohlenstoffmonoxid schadet nicht nur den Menschen sondern auch der Umwelt

Dieses Gas ist gefährlich für die Gesundheit und kann zu Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und mehr führen. Kohlenstoffmonoxid blockiert den Transport von Sauerstoff im Körper. Deshalb kann eine zu hohe Konzentration von Kohlenstoffmonoxid im Blut sogar zur Erstickung führen.

Rauch

Giftige Gase entstehen bei Verbrennung. Deshalb reichert sich Kohlenstoffmonoxid auch im Rauch von Pflanzenstoffen an. Über die Lunge binden sich die Kohlenstoffverbindung an das Blut und blockieren schließlich die Sauerstoffaufnahme. Sauerstoff ist ein essenzieller Stoff für den Körper, da O2 zur Energiebereitstellung der Zellen benötigt wird.

Dampf

Dampf enthält nur wenige giftige Gase, weil keine Stoffe verbrannt werden. Schon der erste Vaporizer im Jahr 1980, zeigte die Abwesenheit von Kohlenstoffmonoxid im Dampf. Dies bestätigt auch die Untersuchung des Tisch-Vaporizers Vulcano. Dort konnten Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid im Dampf nicht nachgewiesen werden.

Teer

Lungenschäden durch Teer bei Rauch oder einem Vaporizer

Werden Kräuter verdampft, dann löst sich kaum Teer

In allen pflanzlichen Stoffen sind schädliche Teere vorhanden. Werden Teere eingeatmet, dann hindern sie den natürlichen Reinigungsmechanismus der Lunge. Dies geschieht, indem sie die feinen Härchen der Atemwege verkleben. Diese werden Flimmerhärchen genannt und sorgen für den Abtransport von eingeatmeten Fremdkörpern.

Rauch

Die Verbrennung führt zu einer enormen Freisetzung von Teer. Demnach wird die Lunge durch Rauch stark belastet. Dadurch wird zugleich das Immunsystem geschwächt.

Dampf

Die Abwesenheit der Verbrennung, zeigt eine starke Reduktion von Teeren. Untersuchung an Vaporizern stellte fest, dass Damps bis zu 97 Prozent weniger Teere als Rauch besitzt.

Krebserregende Stoffe

Lungenkrebs durch einen Vaporizer ist nicht möglich

Jeder zehnte Tabakraucher erkrankt im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs

Krebserregende Stoffe werden auch Karzinogene genannt. Meist handelt es sich um freie Radikale, die zur Schädigung von Zellen führen. Darunter fallen viele PAK’s (polyzyklische-aromatische-Kohlenwasserstoffe), deren Auswirkungen noch wenig erforscht sind.

Rauch

Der Großteil an karzinogenen Stoffen entsteht bei der Verbrennung. Deshalb finden sich zahlreiche PAK’s in Rauch. Im Verhältnis zu anderen PAK’s, tritt Naphthalin am häufigsten auf.

Dampf

In Dampf wurde eine deutliche geringere Konzentration an krebserregenden Stoffen festgestellt. Die Entstehung von Naphthalin wird bei einer Temperatur von 185 Grad Celsius zu 100 Prozent unterbunden. Desweitern zeigte die Analyse, dass bei dieser Temperatur zwei weiteren krebserregenden Stoffe nicht auftreten. Hierbei handelt es sich um Benzol und Toluol.

Deutsche Vaporizer Studie – Marihuana Dampf und Rauch analysiert

Das psychoaktive THC im Vaporizer analysiert

Das Marihuana in der Vaporizer-Studie hatte vier Prozent THC

Die getrockneten Blüten der Cannabispflanze nennt man Marihuana. Diese enthalten nicht nur zahlreiche Aromastoffe – so genannte Terpene – , sondern auch weitere Komponenten, die sogenannten Cannabinoide. THC ist eines dieser Cannabinoide und hat seinen Siedepunkt bei ca. 157 Grad Celsius.

Die Untersuchung von Marihuana-Rauch und Marihuana-Dampf bestätigt die Effizienz eines Vaporizers. Der analysierte Dampf der Pflanze zeigte eine Zusammensetzung von 95 Prozent THC. Unter den restlichen 5 Prozent befand sich ein weiteres Cannabinoid, zahlreiche Aromastoffe und ein einziges PAK.
Der Rauch hingegen bestand zu 88 Prozent aus Nicht-Wirkstoffen. Insgesamt wurden 111 verschiedene Nebenerzeugnisse ermittelt. Darunter über eine Handvoll unbekannter PAK’s. PAK ist die Abkürzung für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, eine Gruppe von organischen Verbindungen. Diese entstehen überwiegend bei der Verbrennung und gelten als höchst gesundheitsschädigend.

Die Auswirkungen von Vaporizer auf die Lunge

Die Lunge unter sportlicher Belastung nach einer Vaporizer-Anwendung

Uneingeschränktes Atmen ist durch einen Vaporizer möglich

Die Kräuter verbrennen durch niedrige Temperaturen bei einen Vaporizer nicht. Dadurch fallen die Nebenwirkungen von Rauch auf die Lunge weg.

Verdampfen

Dampf enthält keine giftigen Gase, nur wenige Teere und auch wenige krebserregende Stoffe. So sind die gesundheitsschädigenden Stoffe auf ein Minimum reduziert. Zudem sind die niedrigen Temperaturen beim Verdampfen schonender für die Lunge. Als Folge treten keine Reizungen der Atemwege oder der Lungenflügel auf. Bei der Entstehung von Rauch können Temperaturen von über 600 Grad Celsius erreicht werden. Dies kann sogar zu leichten Verbrennungen im Atemweg führen.

Rauchen

Rauchen kann die Lunge stören und sogar erheblich schädigen. Betroffene sind dabei nicht nur die Raucher selbst, sondern auch Nichtraucher, denn passiver Rauch beinhaltet die gleichen Gifte und somit die gleichen Auswirkungen auf die Gesundheit.
Darunter fällt die Störung und Schädigung der Atemwege und der Lunge. Toxische Stoffe führen zu Entzündungsreaktionen und Teer verhindert die natürliche Reinigungsfunktion der Lunge. Die Folgen von Rauch sind fatal. Diese können sich in Form von Atemnot, Husten und Stechen in der Lunge äußern. Häufige Krankheitsbilder sind Bronchitis, Lungenentzündung, Tuberkulose und COPD. Das Risiko von Lungenkrebs zu betroffen zu sein, ist ebenfalls enorm erhöht.

Vaporizer und die Leistung im Sport und Alltag

Sport nach dem Vaporisieren

Durch einen Vaporizer wird die Leistungsfähigkeit nicht eingeschränkt

Einschränkungen im Alltag und beim Sport machen sich häufig durch das Rauchen bemerkbar. Diese äußern sich durch Atemnot beim Treppensteigen, aber auch durch frühzeitige Erschöpfung bei sportlichen Aktivitäten. Doch wieso treten diese Symptome auf und passiert das auch beim Verdampfen?

Sauerstoffaufnahme der Lunge

Sauerstoff wird bei fast allen Körpervorgängen benötigt um Energie herzustellen. Das Blut ist für den Sauerstofftransport im Körper und Gehirn zuständig. Genauer sind die Erythrozyten, die roten Blutkörperchen, für den Transport verantwortlich. Diese binden den Sauerstoff in der Lunge und bringen ihn zu den Zellen.

Folgen beim Rauchen

Wird Rauch inhaliert, so inhaliert man gleichzeitig einen großen Teil an giftigen Gasen. Kohlenstoffmonoxid ist eines dieser schädlichen Gase. Diese chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff verringert die Sauerstoffaufnahme des Blutes, indem es sich an die roten Blutkörperchen bindet. Die Bindung ist sogar zwei- bis dreihundert Mal so stark wie die mit Sauerstoff. Folglich wird der Körper mit zu wenig Sauerstoff versorgt und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Die Auswirkungen von Kohlenstoffmonoxid können sich auch in Form von Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen bis hin zu Übelkeit äußern.
Des Weiteren schaden die Giftstoffe und Teere im Rauch den Körper und schränken die Leistungsfähigkeit ein.

Folgen beim Vaporisieren

Der Dampf eines Vaporizers enthält nachweislich keine giftigen Gase. Damit entfallen die negativen Auswirkungen von Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid auf den Körper. Der überlebenswichtige Gasaustausch des Blutes wird so nicht gestört. Folglich treten auch keine Einschränkungen im Sport oder bei einfacher körperlicher Anstrengung auf.

Pollenallergene – noch gesünder Vaporisieren mit einem Wasserfilter

Im Normalfall halten eingebaute Filter im Mundstück den Großteil an Partikeln auf. Feinstaub und andere Schwebstoffe können aber nicht immer gefiltert werden. Diese stellen bei einem gesunden Menschen kein Risiko dar. Dennoch kann die Unverträglichkeit auf Pollenallergene eine allergische Reaktion des Körpers auslösen. In diesen seltenen Fällen kann eine Wasserfilterung Abhilfe schaffen. Ein solcher Aufsatz für Vaporizer bindet Pollenallergene und weitere allergene Pflanzenstoffe. Zusätzlich bindet das Wasser die letzten Kleinstmengen an Teer, die der Dampf enthält.

Ein Wasserfilter bietet die Möglichkeit den Vaporizer noch gesünder zu machen. Die restlichen Feststoffe von Dampf werden gefiltert. Außerdem hat ein Wasserfilter den positiven Effekt, dass der Dampf zusätzlich gekühlt wird.
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